Folge 57: Der Longevity Leader – euer Feedback, unsere Antworten
Shownotes
Unser Buch ist da – und eure Reaktionen haben uns überwältigt. Deshalb machen wir in dieser Folge vor allem eines: zuhören, Danke sagen und eure Fragen beantworten.
Wir sprechen über die Themen, die euch am meisten beschäftigt haben:
- Wie unterscheide ich gesunde Anstrengung von dauerhafter Erschöpfung?
- Woran merke ich, dass ich nur noch verwalte statt zu führen?
- Funktionieren die Reflexionsfragen auch im Team?
- Und taugt das Konzept in hierarchischen Unternehmen mit wenig Spielraum?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Selbstführung beginnt mit Selbstreflexion: die eigenen Signale wahrnehmen und unterscheiden lernen, was Energie gibt – und was sie dauerhaft nimmt.
Auch eure Kritik nehmen wir ernst: mehr wissenschaftliche Tiefe, weniger Wiederholungen, mehr Beispiele aus Mittelstand, Non-Profit und für Berufseinsteiger. Genau solche Hinweise machen eine Version 2.0 besser.
Denn Führung beginnt nicht erst beim CEO. Auch Eltern, Trainer, Lehrer oder Menschen ohne Führungstitel können Verantwortung übernehmen – und lernen, sich selbst gut zu führen.
Unser Fazit: Der Longevity Leader ist keine To-do-Liste für ein perfektes Leben. Er soll zum Nachdenken anregen. Schreibt uns weiter eure Erfahrungen, Fragen und Kritik – das Buch ist fertig, die Idee entwickelt sich mit euch weiter.
📖 Zum Buch: https://shop.primehealthclub.de
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen
00:00:03: beim
00:00:03: Prime Health Club, deinem Podcast für ganzheitliche Gesundheit mit Professor Dr.
00:00:09: Tanja Scheller und Alexander Eisenbrand wissenschaftlich fundiert inspirierend praxisnah.
00:00:17: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Prime Health Cup.
00:00:21: Und heute treffen wir uns, denn wir haben Feedback erhalten – und zwar richtig viel!
00:00:27: Denn zum ersten Achten kam unser Buch und wir sind wirklich total überwältigt wie ihr es uns gekauft habt
00:00:37: oder aus dem Online-Shop gerissen sozusagen.
00:00:40: Und ja deswegen haben wir gesagt, wir machen heute einfach mal so eine Feedback Runde sozusagen.
00:00:45: Also wir haben auch ganz viele Nachrichten natürlich bekommen e-mails und sind jetzt ganz sicher, dass es die richtige Entscheidung war dieses Buch zu schreiben.
00:00:55: Wir haben so ein paar Lob-Sätze einfach auch mal hier mit dabei.
00:01:00: Wir lesen euch das einmal vor, weil wir das so schön finden.
00:01:03: Tanya,
00:01:03: legt mal los!
00:01:04: Ja, wir haben einfach alles gesammelt was ihr uns geschickt habt.
00:01:06: Es sind tatsächlich
00:01:07: auch ein paar Fragen dabei
00:01:08: und deswegen gehen wir es jetzt einfach mal der Reihe nach durch um auf eure Fragen zu antworten denn die die uns geschrieben haben den habe ich auch immer schön zurückgeschrieben, dass wir's in der jetzigen Podcastfolge beantworten und damit starten werden.
00:01:20: Also, wir fangen mal an.
00:01:21: Ich hab probiert ein bisschen zu sortieren, dass wir nicht so sehr hin und her springen aber zum einen kam eine ganz tolle Rückmeldung von der Ute.
00:01:30: ich wollte mich einfach nur bedanken!
00:01:32: Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und zum ersten Mal seit Jahren gemerkt wie erschöpftig eigentlich bin.
00:01:37: Danke, dass ihr das so ehrlich aufgeschrieben habt.
00:01:40: Und daran finde ich einfach ganz schön, dass das Buch das macht was wir uns auch gewünscht haben.
00:01:44: Es regt zum Nachdenken an und Dinge die über Jahre hinweg vielleicht laufen wie jetzt bei Ute ja die wir jetzt gerade zitiert haben einfach dann auch etwas bewirkt ja wirksam wird.
00:01:55: Das ist ja auch eines der wesentlichen Worte was wir ganz oft verwendet haben fand ich total schön Genau, dann
00:01:59: kam eine weitere Rückmeldung.
00:02:01: Danke auch dafür!
00:02:03: Ich bin selbstführungskraft in der Pflege und habe selten ein Buch gelesen das sich nicht wie eine weitere Titulüste anfühlt.
00:02:09: Das hier fühlt sich anders
00:02:10: an.
00:02:11: einfach danke.
00:02:12: Ein weiteres war kurz aber sehr eindrücklich wie ich doch finde genau habe das Buch meinem ganzen Team geschenkt.
00:02:19: bester Impuls seit Langem.
00:02:21: Auch schön Ja ganz genau.
00:02:23: Und dann sind wir auch schon beim nächsten.
00:02:24: Wir gehen heute mal alles der Reihe nach durch weil es kommen jetzt auch ein paar Fragen.
00:02:30: Ich lese
00:02:30: vor, du antwortest vielleicht auf
00:02:32: die Frage.
00:02:33: Das Kapitel über Erschöpfung hat mich richtig getroffen.
00:02:36: Eine Frage dazu!
00:02:37: Wie unterscheidet ihr eigentlich zwischen gesunder Anstrengungen und dem Punkt an dem man ins Verwalten abrutscht?
00:02:44: Gibt es da klare Anzeichen?
00:02:46: Die gibt es nicht, tatsächlich.
00:02:48: Warum gibt's die nicht?
00:02:49: Weil jeder natürlich sowas auch für sich sehr individuell betrachtet.
00:02:53: Natürlich gibts so was wie Distress und Eustress, darum gehts ja letztendlich.
00:02:57: Was tut mir gut an Anstrengung, was tut mir nicht mehr gut?
00:03:00: Und das ist natürlich etwas anderes Ob ich müde bin am Abend weil ich ein Steyer Holz gehackt habe oder ob Ich müde Bin und abgeschlagen ausgebrannt vielleicht auch weil ich einfach eine Tätigkeit hab die mir keinen Spaß macht oder dem mich einfach überfordert.
00:03:14: Es ist ganz ganz schwierig.
00:03:15: haben wir das Buch ja auch so ausführlich gemacht, gerade auch in den Bereichen dass man selbst drüber nachdenken kann.
00:03:21: Ist es was was mich gerade positiv oder negativ betrifft aber eine klare Aussage?
00:03:26: So ist das eben nun mal.
00:03:26: beim Menschen gibt's da nicht richtig oder falsch und das macht es schwierig.
00:03:31: natürlich
00:03:31: ganz genau und ich würde sogar noch sagen Es ist ja auch die Aktivität vielleicht manchmal die gleiche ist, aber der Tag ist zustande und anderer.
00:03:39: Also die Aktivity, die ich heute mache kann sich heute total leicht und einfach anfühlen und morgen... total anstrengend, weil vielleicht noch andere Faktoren mit rein spielen.
00:03:48: Also ich glaube es ist nicht so dass man sagen kann diese Anzeichen die sind ganz klar und sorgen dafür das man in ein Verwalten abrutscht sondern das ist wirklich super individuell.
00:03:58: aber um die Frage zu beantworten wie kannst du der jetzt die frage geschickt hat vielleicht damit umgehen?
00:04:04: Es ist wieder eine Reflexion und eine Klarheit.
00:04:06: wenn ich weiß welche Anzeigen mich in einer Verwaltung in eine ungesunde Anstrengung zwingen oder eine ungesunde Anstellung verursachen, dann kann ich entsprechend handeln.
00:04:18: Und wenn ich weiß womit ich mir schwer tue oder wann es eben nicht mehr gesungen ist, dann
00:04:23: habe ich entsprechend reagiert.
00:04:24: Genau, ich denke das beantwortet die Frage zumindest mal im Ansatz.
00:04:27: Ich glaube schon mal ganz gut alles.
00:04:29: Die nächste Frage und die fand ich auch sehr spannend weil sie uns auch ein bisschen gezeigt hat dass wir selber auch nochmal über das nachdenken dürfen für wen wir dieses Buch eigentlich durchnehmen.
00:04:38: Also spannende Frage.
00:04:40: Es hieß ja genau großartiges Buch.
00:04:42: mich würde interessieren ob ihr die Reflexionsfragen aus dem Workbook auch im Team gemeinsam bearbeiten würdet.
00:04:49: oder ist das eher was für den Einzelnen?
00:04:52: Und so wie wir es geschrieben haben muss man ganz klar sagen, ist es eigentlich für den Einzelnen.
00:04:57: Aber natürlich also das fand ich spannend.
00:04:58: auch die Frage darfst gerne auch im Team gemacht werden.
00:05:01: wichtig finde ich aber dass man's vorher im einzelne einmal
00:05:04: gemacht hat.
00:05:04: genau und wir hatten wir haben dann so ein bisschen über die frage auf geschmuntel weil für uns war eigentlich klar oder zwar klar dass mir nicht frage einzeln lösen wir wären gar nicht auf die Idee gekommen dass man sie im team löst.
00:05:13: deswegen ein schöner ansatz.
00:05:15: die fragen basieren ja alle auf inhalten die wir davor besprochen
00:05:19: haben.
00:05:20: heißt wenn jetzt nur einer die inhalte gelesen haben hat und dann die Fragen beantworten will, dann ist der Kontext hergestellt.
00:05:27: Wenn ich das jetzt im Team bearbeite, dann sollte der Inhalt natürlich auch klar sein weil ich kann nicht sagen Mensch reflektiert doch mal über diese Punkte wenn sie vorher gar nicht richtig erläutert wurden.
00:05:37: also wenn ihr das im team bearbeitet, dann bitte schaut euch auch davor nochmal dieses Kapitel an, leist es vielleicht gemeinsam, bearbeitet es um dann die Reflexionsfragen durchzugehen
00:05:49: Genau.
00:05:49: Aber für uns war es tatsächlich trotzdem auch mal so.
00:05:53: ein Hinweis für uns, auch das Konzept insgesamt nochmal nicht zu überarbeiten aber zu erweitern einfach und sagen hey, das darf auch gerne im Team natürlich stattfinden!
00:06:02: Aber wie schon gesagt jetzt von mir noch von dir... Es macht echt Sinn, das erstmal für sich alleine zu haben und das im Team dann auszuarbeiten weil sonst kommen zu viele Fragen.
00:06:09: Der eine versteht das nicht der andere das nicht.
00:06:10: deswegen so eine Eigenarbeit vorne weg im Selbststudium ist sicherlich schlau aber es ins Team zu tragen absolut richtige Entscheidung.
00:06:19: Und ich finde ja auch, wenn ich jetzt an einem Team von fünf Leuten denke mit denen ich vielleicht zusammen arbeite.
00:06:24: Ich kenne deren Geschichte nicht ganz... man weiß auch nicht in welchen Positionen die gerade sind.
00:06:29: also das kann hier dann auch ganz andere Themen auf den Tisch bringen.
00:06:33: deswegen würde es erst mal alleine machen und dann grade so team Reflexionen benötigen ihr häufig eine Supervision beziehungsweise ein Supervisor der da ein bisschen die Weichen stellt damit Themen nicht entgleisen oder irgendwelche Vorwürfe dann vielleicht kommen, wenn man sagt Mensch wie siehst du das und dass da nicht
00:06:50: aufgefangen wird.
00:06:51: Also einfach mit einer gewissen... Ja und das sind wir schon eigentlich beim nächsten, bei der nächsten Anmerkung die auch Richtung Team geht aber in einer anderen Situation.
00:06:59: Da war nämlich der Gedanke da kam oder die Frage Danke für dieses Buch hat mir richtig die Augen geöffnet.
00:07:05: kurze Frage funktioniert der Ansatz auch wenn man in einem sehr hierarchischen klassischen Konzernumfeld arbeitet wo man wenig Gestaltungsspielraum hat.
00:07:15: Sehr spannende Frage.
00:07:17: Und da muss man für sich vor allem die Frage stellen, wie gut komme ich mit einer solchen Struktur zurecht?
00:07:22: Das ist ja was ganz ganz Persönliches.
00:07:24: Es gibt natürlich Menschen, die sagen Ich bin in einer hier reichen Struktur gut aufgehoben.
00:07:29: Die Frage ist dann Bin ich der Lieder Oder bin ich ja eben nicht?
00:07:34: Die Frage muss man sich tatsächlich stellen.
00:07:36: Und wenn man sagt, ich bin zwar der Lieder aber bin in einer Hierarchie das sind bei mir ehrlich sind die meisten in dem Konzern sind alle wenigstens sind ganz oben und die ganz oben sind haben trotzdem letztendlich die Aktionäre über sich auch eine gewisse Notwendigkeit dann da zu reagieren.
00:07:51: Aber das ist glaube ich die Frage Für mich oder für uns die Frage, wie kommuniziere ich es richtig?
00:07:57: Weil ich glaube das macht wenig Sinn in der hierarchischen Struktur sein Ding zu machen als Longevity Leader.
00:08:03: Aber der drüber und der darunter versteht gar nicht warum ich das mache und wieso für was
00:08:09: Genau!
00:08:09: Und da fällt mir auch immer der Satz ein du kannst... Die Umstände nicht ändern nur deinen Verhalten dazu.
00:08:16: Da gibt es so ein schönes Zitat, wo man sagt also ich kann jetzt ja an dieser hierarchischen Struktur erst mal nichts ändern wenn ich nicht gerade ausgerechnet in der Position sitze was jetzt erstmal unwahrscheinlich ist.
00:08:26: Also Ich kann jetzt nicht sagen wir strukturieren hier alles um Wenn das gar nicht mein Aufgabenfeld ist.
00:08:30: Das heißt ich kann in dem Moment nur meine Einstellung zu gewissen Bereichen ändern und immer überlegen wie viel Aufmerksamkeit Wie viel Macht schicke ich dem?
00:08:40: Und wie sehr lasse ich
00:08:41: mich davon beeinflussen.
00:08:42: natürlich
00:08:42: darf ich mich an diese Strukturen halten, aber ich brauche mich jetzt nicht darüber aufzuregen dass die struktur so ist wenn ich sie sowieso nicht ändern kann.
00:08:49: Dann geht da sehr viel energie drauf.
00:08:50: also vielleicht auch einfach noch mal reflektieren inwieweit betrifft mich dann dieses thema oder is es wirklich was?
00:08:59: Also ich kann mich heute auch selber das wetter beschweren!
00:09:02: Ich kann's aber nicht ändern.
00:09:03: wieviel ärger gebe ich da rein auf Dinge die ich nichts nicht ändern können oder die halt einfach so sind.
00:09:09: genau
00:09:10: das ist ein bisschen das Ja, ich hoffe das beantwortet die Frage lieber Tom.
00:09:14: Du hast uns da geschrieben!
00:09:15: Ich hoffe es löst die Frage
00:09:19: genau.
00:09:19: Der nächste Block ist von Fragen oder Anwängen.
00:09:22: sein kritischer und auch kritische Rückmeldungen fand ich auch sehr spannend weil uns das vor allem auch zeigt wer liest eigentlich unser Buch?
00:09:29: Und das fand ich dann sehr spannend vielleicht das erste Mal was kommt.
00:09:33: ehrlich gesagt fand ich manche Abschnitte etwas repetitiv.
00:09:36: Die Grundbotschaft erst sich selbst führen dann andere wiederholt sich oft.
00:09:40: Trotzdem gut geschieben, also den letzten Satz nehmen wir für uns natürlich als hoch.
00:09:43: Keine Frage!
00:09:44: Aber es wiederholt sich auf... Ja, stimmt.
00:09:47: Wir haben das Buch natürlich auch nicht nur einmal gelesen sondern öfters und haben uns die Frage gestellt wollen wir das so oder wollen wir es nicht?
00:09:53: Wir wollten es tatsächlich so weil's einfach wichtig ist und alles was repetitiv stattfindet geht natürlich auch mehr in Erinnerung.
00:09:59: Nichtsdestotrotz wenn das Buch mal eine Version zwei Punkt Null bekommt werden wir uns das auf jeden Fall zu Herzen nehmen.
00:10:05: gucken ob man vielleicht ein bisschen anders schreiben kann oder bisschen mehr Info noch dazu geben kann gar keine Frage.
00:10:09: deswegen danke!
00:10:11: Und auch bei der zweiten Rückmeldung habe ich gelesen.
00:10:15: ich gleich auch guck mal an.
00:10:17: Ich lese die vielleicht einmal noch vor, mir fehlten teilweise konkrete Zahlen oder Studien als Beleg für manche Aussagen.
00:10:24: Klingt alles plausibel aber in ein paar Stellen hätte ich mir mehr wissenschaftliche Tiefe gewünscht.
00:10:29: das fand ich eine krasse Kritik meine ich gar nicht negativ wenn man sich mal unser Literaturverzeichnis anschaut.
00:10:35: Das ist echt voll, ja?
00:10:37: Und da haben wir echt viel Gas gegeben und auch wirklich viel investiert an Zeit!
00:10:41: Und trotzdem scheint es manch einem nicht ganz zu reichen.
00:10:44: Zeigt mir aber... Wir werden jetzt nicht einfach nur in der breiten Masse gelesen, sondern es wird wirklich von Menschen gelesen die wissenschaftlich wirklich fit sind.
00:10:53: Die sagen interessiert mich finde ich cool Aber kann man da noch mehr machen.
00:10:56: Also ich nehme's eher als positiven Anspornen zu sagen müssen oder können wir dann noch mehrmachen?
00:11:01: Ganz genau.
00:11:02: Also finde ich auch, das ist ja mein Daily-Business.
00:11:05: Wissenschaftliche Aussagen, Belege zeigen und so weiter.
00:11:08: Und genau aus dem Grund habe ich auch für mich damals gesagt ... Wenn wir ein Buch
00:11:13: schreiben oder das haben
00:11:14: wir auch am Anfang lang diskutiert dann so dass es jeder versteht.
00:11:17: Das heißt, Wissenschafts runtergebrochen und eher flach gehalten weil wir eben nicht mit Kennzahlen um uns werfen wollten sondern sagen wollen hey schau mal!
00:11:26: Es ist für jeden machbar und es ist für jedem verständlich.
00:11:29: aber Wir werden ja nicht wir, wenn wir diese Kritik nicht aufnehmen würden.
00:11:33: Und wir können euch garantieren dass es bald ein großes Longevity-Projekt geben wird mit ganz viel Wissenschaft.
00:11:41: also bleibt gespannt!
00:11:43: Diejenige die diesen Kommentar verfasst hat du darfst dich freuen folgt uns weiterhin denn wir werden mit ganz viele Wissenschaft in der Longeivity Forschung auch freuen.
00:11:53: So schaut's aus im nächsten Jahr.
00:11:55: Das wissen
00:11:56: wir schon,
00:11:57: aber relativ
00:11:57: bald im nächsten
00:11:58: Ja.
00:11:58: tatsächlich
00:12:01: Ich
00:12:01: fand eine Frage auch noch sehr, sehr cool und das hat mich zum Nachdenken gebracht.
00:12:06: Wer unsere Zielgruppe ist beim Lesen tatsächlich?
00:12:09: Und zwar hieß die Aussage für mich als jüngere Leserin ohne klassische Führungsposition war manches etwas abstrakt.
00:12:17: vielleicht wäre ein extra Kapitel für Berufseinsteiger hilfreich gewesen.
00:12:22: Sehr, sehr spannende Kritik.
00:12:23: wie ich finde haben wir tatsächlich so nicht drinnen.
00:12:26: Wir haben zwar gesagt irgendwie ist ja jeder Lieder Chef ist oder auch die Kindergärtnerin, oder Papa-Mama zu Hause.
00:12:35: Aber klar wenn jemand vielleicht sechzehn oder achtzehn ist und nicht wirklich in der Führung steckt weil das tue ich faktisch nicht.
00:12:40: Wenn ich heute in der Schule bin und bin vielleicht nicht Klassensprecher dann habe ich eigentlich keine Führungsaufgabe und vielleicht wäre es auch was nicht nur Leuten zeigen hey wie können wir das besser machen?
00:12:50: Was ihr gerade schon tut sondern bevor ihr in die Situation kommt Lieder zu sein nehmt euch das zu Herzen!
00:12:57: Ja, das fand ich auch sehr gut.
00:12:59: und damit auch noch ein weiterer Punkt den wir jetzt, ich sag mal in die kritischen Rückmeldungen mit einsortiert haben.
00:13:06: Ich habe die ganzen Kommentare immer so ein bisschen gleich sortiert, dass wir nicht so sehr springen war einer von der Anna, die hat geschrieben, ich hätte mir gewünscht, dass auch mal ein Beispiel aus einem kleinen Unternehmen oder eine Non-profit Organisation vorkommt.
00:13:18: Die meisten Beispiele fand ich sehr konzernlastig.
00:13:23: Ja, nehmen wir so mit.
00:13:24: Genau!
00:13:25: Nehmen wir für die Überarbeitung mit.
00:13:27: Danke und tolles Feedback.
00:13:29: Das war uns gar nicht
00:13:30: bewusst.
00:13:30: Ja das stimmt aber wenn man so viel über nachdenkt und durch die Kapitel durchgeht, stimmt das schon?
00:13:33: Wir haben ein CEO vielleicht was dazu sagt oder denkt und natürlich muss man auch gucken, wenn wir jetzt mal in Deutschland bleiben, weil wir möglicherweise auch in der Schweiz oder Österreich hier und da gehört... Aber da ist es auch nicht anders.
00:13:44: letztendlich was Deutschland oder Europa ausmacht, ist der Mittelstand natürlich und das sind natürlich nicht die großen Konzerne.
00:13:50: Das sind auch wichtig da keine Frage aber der Mittelstand ist es natürlich schon auch und deswegen ja vielleicht sollte man den noch ein bisschen stärker zentrieren.
00:13:58: Obwohl wir am Anfang hier auch einen Disclaimer hatten und darauf weiß ich in dem Zusammenhang auch nochmal hin dass alles übertragbar ist also ob wir da jetzt CEO schreiben oder die Mutter der Familie oder sonst irgendwer... Also es ist ein fiktives Beispiel oder ein Beispiel gewesen.
00:14:13: übertragbar
00:14:13: ist, würde ich
00:14:14: mal sagen.
00:14:15: Also wir wollten jetzt nicht speziell den CEO ansprechen sondern es ging in dem Kontext um die Situation an sich und die Person, die agiert und in gewisse Führungsverhältnisse
00:14:28: ist.
00:14:30: Dann haben wir noch ein paar andere Anmerkungen bekommen, fand ich auch ganz schön.
00:14:36: Ich bin eigentlich kein Sachbuchleser aber das hier habe ich durchgezogen – auch sehr nett!
00:14:41: Vor allem weil es sich nicht wie Führung im klassischen Sinn anfühlt sondern wie ein Buch über mich selbst.
00:14:47: Das ist schön.
00:14:48: Schön, oder?
00:14:49: Vor allem auch so schön!
00:14:50: Habe ich durchgezogen.
00:14:52: Ja genau,
00:14:53: fand ich total nett.
00:14:55: Dann das nächste... Ich habe das Buch vorher in einer stressigen Phase gelesen und musste es zwischendurch weglegen weil es teilweise sehr nah dran war dass man nicht positiv
00:15:05: ja Auch schön.
00:15:07: Ja, auch eine tolle Rückmeldung ist.
00:15:09: ja schön wenn wir mit dem Buch Impulse
00:15:12: setzen konnten.
00:15:12: Das eine das wollte ich aber auch noch vorlesen weil mir so eigentlich uns beiden sehr wichtig ist tatsächlich.
00:15:16: Ich sag es trotzdem mag mich jedem gefallen aber wir haben uns dazu bewusst entschieden und zwar kam von einem Leser tatsächlich interessant.
00:15:23: dass ihr das generische Maskulinum verwendet habt hat mich am Anfang kurz gestört aber der Inhalt hat mich den überzeugt dass es wirklich für alle geschrieben ist und so ist es auch.
00:15:33: Aber wir haben's tatsächlich, wir haben sie ja auch vorne reingeschrieben wirklich deswegen gemacht weil wir einfach einen angenehmen Lesefluss haben wollen.
00:15:39: der ist ultra wichtig und ich finde da geht mit Doppelpunkt in einem Wort einfach nicht gut.
00:15:43: das ist meine ganz klare Meinung.
00:15:45: das darf jeder anders tun aber für den Lese Fluss das muss man ganz klar sagen war die richtige Entscheidung.
00:15:50: Und?
00:15:51: Es ist auch Jetzt mal aus Hochschuls ist ganz oft grammatikalisch falsch gechendert.
00:15:57: Und da krieg ich immer so ein bisschen dann... Ja, das gefällt mir immer nicht!
00:16:00: Deswegen wenn man es weglässt kann man auch gar nicht grammatikalisch falsch schenken.
00:16:04: Richtig genau
00:16:05: und das war jetzt auch sehr
00:16:06: leichter.
00:16:06: Ich finde es auch leicht lesbar und man muss auch sagen für mich persönlich werden immer die diskriminiert, die wirklich eine Lesebehinderung haben oder der deutschen Sprache nicht mächtig sind und sich das vielleicht
00:16:17: vorlesen lassen.
00:16:18: Und das
00:16:19: wollten wir hier vermeiden.
00:16:20: falls es ja doch mal an Höhe hoch geben könnte, dann ist es gleich im richtigen Stil geschrieben.
00:16:27: Genau so viel dazu!
00:16:28: Ja, da kam noch ein paar kurze Rückmeldungen?
00:16:33: Genau dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jede Führungskraft sein.
00:16:39: Punkt also ein sehr klares Statement.
00:16:42: wir sehen das ganz genau.
00:16:43: wie unterscheiden?
00:16:45: Ja, habe selten ein Buch gelesen das Führung so unaufgeregt und gleichzeitig so eindringlich beschreibt.
00:16:51: Auch schön!
00:16:51: Auch schon haben wir uns gefreut.
00:16:53: Und eins noch endlich mal ein Buch dass nicht mit Buzzwords um sich wirft sondern wirklich was auslöst.
00:16:59: auch das ist für uns ein sehr großes
00:17:01: Lob.
00:17:02: Das fand ich auch.
00:17:03: Jetzt kamen noch persönliche Geschichten die wir Rückmeld bekommen haben und das finde ich auch immer toll.
00:17:10: Und damit auch gleich nochmal der Aufruf an euch, wenn ihr jetzt nach vier fünf Wochen Buchlesen noch Anmerkungen habt uns noch Geschichten beteilen wollt, uns Ideen oder kurze Pumptsätze zurückmelden wollt dann jederzeit gerne über Instagram über unsere Mailadresse, die findet ihr auf der Homepage.
00:17:30: Wir freuen uns über jede Rückmeltung und wir lesen wie tatsächlich
00:17:34: alles Alles gut?
00:17:35: Ja,
00:17:37: genau.
00:17:39: In Anführungszeichen, also Baxinaussage auch von Lisa... Ich habe nach dem Lesen tatsächlich meine erste bewusste Pause seit Monaten eingelegt.
00:17:47: Danke dafür!
00:17:48: Eine Frage hätte ich noch.
00:17:50: Wie geht ihr selbst damit um wenn ihr merkt dass sie gerade eher verwaltet stattführt?
00:17:58: Ja, schwierige Frage.
00:17:59: Also da muss ich sagen... Ich meine wir sind ja auch nur Menschen und keine Maschinen.
00:18:03: Wir haben das ja geschrieben weil wir das ja auch alles selber durchlebt haben Und ich finde
00:18:07: immer Phasen..
00:18:08: Da geht es bei mir persönlich jetzt leichter, ich weiß nicht was bei dir ist.
00:18:12: Es gibt Phasens, da kann ich super gut auf meine Ernährung achten Dann mache ich drei vier mal die Woche Sport, dann habe ich einen guten Rhythmus und dann gibts wieder Phasenn.
00:18:21: Gerade wenn ich viele Vorträge hab Wenn ich viel unterwegs bin, da klappt das nicht.
00:18:27: Wichtig ist mir immer, dass ich mich da selber reflektiere und dass ich merke wo ich gerade stehe oder was ich brauche oder wann es mir gut geht.
00:18:35: Und dann auch dem Nachrichten.
00:18:38: aber ja!
00:18:39: Es ist schon so... Ich merke wenn ich mehr verwalte oder auch jetzt egal in welchem Kontext mehr in den administrativen Unterwegs bin das es mir einfach nicht so gut geht und dass sich das nur über gezielte Reflektionen
00:18:54: bekommt.
00:18:54: Ja und ich merks relativ unspektakulär, wenn wir Dinge keinen Spaß machen tatsächlich.
00:19:00: Also das ist bei mir wirklich so, wenn ich dann merke okay irgendwas passt jetzt gerade nicht.
00:19:03: Ich fühle mich irgendwie anders bin vielleicht auch mal kurzer und knapper zum Personal möglicherweise oder ich dann auch mal merke dass sich mal an Stellen müde werde wo ich sonst nicht müde geworden bin.
00:19:13: Wo es jetzt nicht um körperliche Sachen geht sondern wo ich sage Mensch der Alltag schlaucht mich grade also ich aus dem Flow ein Stück weit rauskomme, da merke ich das dann.
00:19:20: Da frage ich mich dann wieso bin ich ins Mittagum?
00:19:22: zwei oder halb drei Minuten, was ich sonst eigentlich nicht bin tatsächlich.
00:19:25: Und dann überlege ich schon das passt gerade nicht.
00:19:27: und wenn ich halt auf mein Schreibtisch dann schaue und habe diesen Stapel da liegen und weiß ich muss noch fünf Briefe schreiben und muss noch einen Patienten anrufen und dies und dass, dann merke ich einfach jetzt verwarte ich ja eigentlich gerade
00:19:35: nur.
00:19:35: Ja aber ich finde halt auch immer das gehört halt auch dazu ne?
00:19:39: Also es sind natürlich immer beide Seiten uns ist...ja!
00:19:43: Es ist eine Waagschale und wir sind halt auch nur Menschen und wir koordinieren viel und das muss auch sein.
00:19:49: damit dann überhaupt das andere
00:19:52: Ja, und ich glaube was das Buch ja auch nicht sagen soll zu sagen Nichts mehr nicht mehr nur reagieren und nicht mehr von weiter ist natürlich des bleibt nicht aus es braucht wird immer so sein also So in sich rund umso viel nach außen agieren können.
00:20:07: Ich sage alles was ich jetzt wo ich nur Praktisch im Not gerade mache ich nicht mehr das wird für keinen funktionen
00:20:14: und das ist ja auch das was wir Was wir hier auch wollten, wir wollten ja auch sagen Mensch lieber Buchräser schau mal dass du selber Energie hast damit du überhaupt aktiv sein kannst.
00:20:23: Wenn ich gar keine Energie habe und es mir nicht gut geht kann ich meinem Job gar nicht nachgehen.
00:20:27: Und wie kriege ich das gemanagt durch verschiedene Impulse, durch verschiedene Bereiche die ich in Balance halte überhaupt diese Energie aufbringen
00:20:33: soll?
00:20:35: Gut, wo wir beim nächsten Stand-Benz sind.
00:20:37: Ich bin Mutter von drei Kindern und keine klassische Führungskraft hat mich total überrascht wie viel ich trotzdem aus dem Buch mitnehmen konnte.
00:20:44: Wie seid ihr eigentlich drauf gekommen die Zielgruppe so bewusst zu erweitern?
00:20:49: Jetzt können wir natürlich ganz tolle Sachen erzählen was wir uns da für riesen Dankem vorher gemacht haben.
00:20:56: Und wir sind ganz ehrlich Longevity Leader war ursprünglich, was das kam.
00:21:00: Einfach aus einem Business-Kontext daraus?
00:21:01: Das muss man ganz klar sagen.
00:21:03: Wir wollen für den Business-Bereich das machen und im Schreiben relativ am Anfang eigentlich schon.
00:21:08: War uns irgendwie klar, ja stopp mal!
00:21:10: Da geht es doch gar nicht nur um den CEO oder die Führungskraft in der Firma.
00:21:14: Da geht's doch eigentlich um jeden, der in irgendeiner Art und Weise führt, leitet Menschen Menschen führt und dann war eigentlich ganz schnell klar, dass das natürlich auch die Mama von drei Kindern ist.
00:21:24: Dass es die Kindergärtnerin ist, dass der Trainer bei der Wasserwacht ist.
00:21:29: Das das eigentlich
00:21:30: fast
00:21:31: jeder ist!
00:21:32: Und so unspektakulär war's tatsächlich.
00:21:34: Ganz
00:21:34: genau!
00:21:35: Und man muss ja sagen also wenn wir uns hier treffen... Wir sind jetzt beide ält haben und das ist ja dann immer so, dass wir sagen Mensch wie läuft's denn bei dir?
00:21:43: Wie gehts euch?
00:21:44: Wie ist die Lage?
00:21:46: Also alles was wir machen passiert ja auch auf dem familiären Koordinationskonstrukt,
00:21:52: kann
00:21:53: man sagen.
00:21:53: Also wir sind ja selber Eltern und wissen genau was es heißt mit Familie arbeiten zu gehen und das Ganze eben zum Managen was da alles dran hängt.
00:22:04: Und deswegen war es das naheliegendste überhaupt dass wir diese Beispiele mit reinnehmen weil genau das ist hier auch unser Anspruch das aus unserem eigenen Leben mit zu übertragen und unsere Erfahrungen auch zu
00:22:14: teilen.
00:22:14: Genau So schaut's aus.
00:22:16: Ja das waren jetzt mal so einige und bewusst auch nicht nur ganz positive, aber auch mal kritische Sachen weil wir finden dass es wichtig ist ne?
00:22:23: Und da freuen uns über jede positive Nachricht Aber die Kritische ist natürlich fast noch ein bisschen wichtiger muss man sagen Weil sie uns ja auch zum nachdenken anrücken und sagen hey was kann man vielleicht noch anders oder besser machen?
00:22:34: und deswegen auch unser ganz klarer Aufruf schreibt uns auf jeden Fall Kontakt mit uns auf wenn euch am Buch etwas auffällt positiv wie negativ Das ist uns wirklich wichtig.
00:22:44: eine Version zwei Punkt Null geben, das muss auch so sein.
00:22:47: Das ist bei jedem Buch so.
00:22:49: was man mit Liebe auch schreibt es muss irgendwann mal ein Update bekommen nicht die nächsten vier Wochen sicherlich aber im Verlauf und wir haben ja auch noch ein paar andere Sachen in der Pipeline die nächstes Jahr auf euch zukommen werden.
00:23:00: und auch dafür ist es wichtig dass wir einfach mit euch den Weg gehen und wissen hey wo ist euer Schmerz?
00:23:05: Euer Wunsch?
00:23:05: Wo wollt ihr eigentlich hin?
00:23:07: Ganz genau Ja, und von daher mit Blick auf die Uhr ist die Zeit schon wieder rum.
00:23:11: Wir hoffen wir konnten eure Fragen beantworten.
00:23:13: Danke für all die Rückmeldungen!
00:23:15: Wie gesagt,
00:23:15: wir haben uns wahnsinnig gefreut und ihr findet den Link zum Buch für diejenigen, die es noch nicht gelesen und bestellt haben unten in der Beschreibung.
00:23:23: und
00:23:24: bis bald!
00:23:24: Bis bald.
00:23:25: macht's gut, ciao!
00:23:36: und Alexander Eisenbrand.
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